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Punk und Rock beim Ackerfest

Impaled Eyes rockten den Festivalacker Impaled Eyes rockten am Samstag den Festivalacker

Das Ackerfest in Klein Vahlberg lockte mit seinem bunten Musikprogramm viele Besucher auf den Festivalacker unweit des Dorfes. Auch ohne Schlammfußball wurde es eine gelungene Sause mit viel fröhlichem Punk und Rock.

In den letzten drei Jahren habe das Ackerfest richtig Fahrt aufgenommen, berichtet Markus Finze, 2. Vorsitzender des Vereins Ackerfetzt e.V., der die Veranstaltung seit vielen Jahren organisiert. Auch wenn es den Verein erst seit 2012 gibt, das Ackerfest gibt es bereits seit 19 Jahren und mischt kräftig beim Festivalrausch, dem Zusammenschluss von Festivals im Landkreis Wolfenbüttel, mit. Der harte Kern seien etwa 15 Leute, so Finze. „Wir hatten dieses Jahr über 100 Bandbewerbungen“, freut er sich. Ab September geht es in die nächste Runde. „Ohne den Landwirt, der uns seinen Acker zur Verfügung stellt, die Sponsoren und Fördermitglieder ginge das alles nicht“, so Finze.

Eines der Highlights des Ackerfestes, der Schlammfussball, hat in diesem Jahr wegen der anhaltenden Trockenheit nicht stattfinden können. Trotzdem gibt es viel Spaß und vor allem tolle Musik auf dem diesjährigen Ackerfest, auch wenn der Wind am Samstag stellenweise etwas problematisch wird und für arge Abkühlung bis auf knapp über zehn Grad sorgt. Das Kinderprogramm sei gut angenommen worden, lediglich die Offene Bühne, das Ersatzangebot für den Schlammfußball, sei wegen eines Schauers buchstäblich ins Wasser gefallen, erzählt Finze.

Musikalisch wollen die Macher regionalen Bands eine Bühne bieten und solchen, die „auf dem Sprung“ sind. Aus Wolfenbüttel spielen in diesem Jahr Impaled Eyes gleich zu Beginn des zweiten Festivaltages. Metal mit thrashigen Sounds bläst dem Publikum ordentlich die Ohren durch. Das Publikum kowmmt nicht vor die Bühne? Egal, dann kommt die Band eben zum Publikum! Sänger Robin Kapahnke springt gemeinsam mit Bassist und Gitarrist von der Bühne und lässt auf dem Acker die Metalsau raus. Bei der zweiten regionalen Band Falling Breakdown schließlich zu später Stunde das umgekehrte Bild. Das Publikum darf auf die Bühne, macht davon reichlich Gebrauch und rockt tanzend mit der Band die Hütte. Da war es längst rappeldickevoll auf dem Gelände. „Geil, das waren noch einmal mehr Besucher als im letzten Jahr“, berichtet Finze später.

Das Lineup sorgt dieses Jahr für Stoner, Punk und Rock vom Feinsten. Russenpunk (Nitro Injekzja), der sich stimmlich und musikalisch nahe an den Dead Kennedies bewegt, dazu Rock und Punk aus Hannover, Bremen, Bonn, das ist eine großartige Mische. Im nächsten Jahr steht das Jubiläum auf dem Programm. Dann heißt es 20 Jahre Ackerfest.

Wochenenddienst: Staub, Dorfmesse, Antikriegstag
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