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Feuer und Rauch im Bergwerk

Feuerwehr Salzgitter-Bad dreht Imagefilm Feuerwehr Salzgitter-Bad dreht Imagefilm

Schwarzer Rauch quillt aus dem Bergwerksstollen. Wie Geister schälen sich die Einsatzjacken von Atemschutzträgern der Feuerwehr aus dem dichten Qualm. Sie schleppen einen geretteten Bergmann hinter sich her. Dann ruft jemand laut „Danke!“

Der Rufer heißt Markus Bock, der schwarze Rauch stammt von Nebelkerzen und die Einsatzsituation ist gestellt. Die freiwillige Feuerwehr Salzgitter-Bad dreht am Wochenende unter anderem im Bergwerksmuseum Schröderstollen bei Döhren einen Imagefilm. Dafür haben sie sich mit Bock professionelle Hilfe geholt.

Feuerwehr dreht das ganze Wochenende

„Wir haben vor Urzeiten mal darüber gesprochen, einen Film für unsere Feuerwehr zu drehen“, erzählt Ortsbrandmeister Benjamin Staab am Filmset. Bock und Staab kennen sich schon lange. „Wir sind zum Drehen an vier Locations in Salzgitter unterwegs“, erzählt er. Währenddessen bereiten sich die Mitglieder der Wehr auf den nächsten Take vor. Das Atemschutzgerät wird angelegt, Rauchbomben und Bengalos vorbereitet, dann stehen Staab und Bock zusammen mit den Kameraden im Stollen und besprechen die Szene, die nachher im Film besonders dramatisch wirken soll: Bergleute sollen von der Feuerwehr aus dem verqualmten, brennenden Stollen gerettet werden. „Das Feuer baue ich erst in der Postproduktion ein, alles andere ist zu gefährlich“, berichtet Bock. Etwa drei Minuten soll der fertige Film haben, das ganze Wochenende wird gedreht. Mit Spezialeffekten wie dem Feuer dauere die Produktion um die 15 Stunden pro Filmminute, erzählt er weiter.

Rauchbomben für die Dramatik

Schließlich geht es weiter. Auf einem kleinen Schienengefährt sitzt Bock mit seiner Kamera, darüber hält ein Assistent einen Regenschirm, zwei weitere schieben es auf den Schienen bis vor den Stollen. Dann kommt das Kommando, ein lauter Pfiff. Rauchbomben und Bengalos zünden und der Eingang zum Stollen füllt sich mit dichtem grau-schwarzen Rauch. Schließlich wird der erste Feuerwehrmann sichtbar, die Kamera fährt auf den Schienen zurück. Cut. Die Szene ist im Kasten.

Film wird zum Wettbewerbsbeitrag

„Wir haben im Moment keine Mitgliedersorgen“, berichtet schließlich. Man müsse aber dran bleiben und in der Öffentlichkeit präsent sein. Dass es im „Feuerwehrmagazin“ einen Wettbewerb für Imagefilme gebe, habe quasi als Initialzündung gewirkt, den Film umzusetzen. „Bis Januar können wir den Film einreichen“, sagt Staab. Bis Ende des Jahres soll er fertig sein.

„Ich finde die Idee toll“ (Astrid Dützer)

Die Kleidung der geretteten Bergleute stammt aus dem Fundus der Arbeitsgemeinschaft Schröderstollen. „Als die Feuerwehr uns angerufen hat, haben wir sofort ja gesagt“, erzählt Astrid Dützer vom Arbeitskreis. „Ich fand die Idee toll und es macht einen Riesenspaß hier dabei zu sein“, freut sich sich. Eine Bergbaulok des Museums steht vor dem Stollen. Mit ihr wurde das Feuerwehrgerät und alles, was für den Filmdreh benötigt wurde, an den Drehort gefahren. Für den Film geht es mit dem Drehtag am 13. Oktober weiter.

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