Auf unserer Webseite werden keine Werbetracker eingesetzt. Wir nutzen jedoch einen sogenannten "Sitzungscookie", der nach dem Ende Ihres Besuches automatisch gelöscht wird.

Schriftgröße: +
2 Minuten Lesezeit (388 Worte)

Fette Geburtstagssause beim 25. Rockharz-Festival

Knorkator auf dem 25. Rockharz-Festival Knorkator-Sänger Stumpen bringt dem Rockharz ein fröhliches Geburtstagsständchen

Die Jubiläumsausgabe des Rockharz-Festivals sorgt für Besucherrekorde in Hitze und Staub am Harzrand. Auf dem Ballenstedter Flughafen gibt es bewegende Momente und rauschende Partyabende, die trotz der Größe familiär und friedlich bleiben.

Es  ist zugegebenermaßen schon ein sehr besonderer Moment, als die Rockharzgründer und viele Unterstützer aus 25 Jahren Festivalgeschichte zum traditionellen Dankesagen vor dem Samstag-Headliner gemeinsam auf der Bühne stehen. Besonders nicht nur wegen des Jubiläums, sondern vor allem auch weil das teilweise seit Dienstag in Sonne und Staub tanzende, friedlich feiernde und schwitzende Publikum spontan geschlossen ein lautstarkes „Happy Birthday to you“ anstimmt. Und auch deshalb, weil es Flughafenchef Uwe Gröschler mit noch lauteren Uwe-Rufen feiert, als Festivalmacher Thorsten „Buddy“ Kohlrausch ihn auf die Bühne holt. 17000 lagern in diesem Jahr unterhalb der Ballenstedter Gegensteine, die am Wochenende unter dem Bassgewummer und Schlagzeuggedonner von 52 Bands erzittern. Ein Rekord.

Die Besucher haben Spaß, lümmeln sich auf der Festivalwiese im Infield oder flippen im Infield zu ihren Lieblingen auf der Bühne aus. Auf der war in diesem Jahr die Blödsinnfraktion stark. Angefangen von der italienischen Comedy-Metall-Band „Nanowar of Steel“, die in rosa Tutu einen Still wie „Accept“ oder „Manowar“ pflegen. Einer Abrissparty kommt der Auftritt von „Trollfest“ gleich. Neben knackigem Metal finden Ska, finnische Polka, sogar Tango-Elemente Einfluss in die gitarrenlastigen Hardrocknummern. Dazu entsteht, angeführt von Gitarrist Kohn Espen, eine Spontan-Polonaise, die in großen Wirbeln und aberwitzigem Tempo über das Infield führt. Ein Geburtstagsständchen gibt es von Knorkator-Sänger Gero „Stumpen“ Ivers, der auf der Bühne für jeden noch so aberwitzigen Spaß zu haben ist. Der klassisch ausgebildete Sänger springt halbnackt auf der Bühne herum, singt abwechselnd mit grolliger Rockröhre und in hohem Falsett, während sich zu Songs wie „Zähneputzen, pullern, ab ins Bett“ oder „Du nicht“ unten vor der Bühne Gummipuppen, aufgeblasene Kondome und übergroße Einhornschwimmtiere mit „normalen“ Crowdsurfern abwechseln.

Die Trümmerfraktion kommt über vier Festivaltage ebenso auf ihre Kosten. Freitagsheadliner „Hammerfall“ liefert eine Bombastshow mit eingängigen Melodien, teilweise mit neobarock-ähnlichen Gitarrensoli und klarem, hohen Gesang. Noch einmal richtig heftig wird es am Samstag mit „In Flames“. Die Göteborger spielen ihren modernen Metal mit brachialen Schlagzeugattacken und zwei harmonierenden Lead- über einer Rhythmusgitarre, während im Hintergrund eine LED-Show läuft. Ein würdiger Abschluss für eine rauschende Geburtstagsparty. Karten für 2019 gibt es ab dem heutigen Montag. Dann gibt es ein Wiedersehen u.a. mit Epica, Cradle of Filth oder Children of Bodom.

Mondfinsternis
Crammer „Rock im Hof“ rockt international

Ähnliche Beiträge

Let's work together

Lernen wir uns kennen: Hier, in den sozialen Medien oder bei einem persönlichen Gespräch.

Frank Schildener

Zieselbachstraße 6
D-38315 Hornburg / Germany

  • Office +49 5334 9 48 99 67
    Mobile +49 151 61 52 09 96
  • Für Ihre digitale Nachricht nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

© Frank Schildener | Impressum | Datenschutz | AGB | Wir machen mit bei RegiOn-Line