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Crammer „Rock im Hof“ rockt international

Gain Eleven rockten Cramme Gain Eleven sorgten für fetten Schwedenrock in Cramme

Das Crammer Festival „Rock im Hof“ feierte am Wochenende Geburtstag. Bereits zum fünften Mal lockte es hunderte Besucher aus dem Landkreis Wolfenbüttel auf den Mittelalterhof im Dorf. Der Mix aus regionalen und internationalen Acts kommt an.

Als Sven Brandes und Ingo Schnackenbeck sich vor fünf Jahren im beschaulichen Cramme im Landkreis Wolfenbüttel mit ihrem Festival auf den Weg machten, wollten sie etwas für das Dorf tun und für die Musikszene in der Region. Das ist, lässt sich nach fünf Jahren resümieren, weidlich gelungen. Die Helfer kommen aus dem Dorf, sind vielfach Jugendliche, ganze Familien besuchen am Wochenende das Festival und lassen es zu einer Riesensause werden. Dass das so gut ankommt bei Bands und Publikum liegt auch an dem bunt gemischten Programm der beiden Festivaltage: Freitag und Samstag spielt Heavy Metal zwischen Soul, Ska, fettem Drum‘n‘Bass und Hip Hop.

Das Lineup ist inzwischen International. „Transmitter haben The Prodigy gezeigt, wo der Bartel den Most holt“, kündigt Brandes mit sichtlich viel Spaß die Hannoveraner Band an. Tatsächlich sollen Kritiker den Drum‘n‘Bass-Altmeistern geraten haben, den drei Hannoveranern auf die Finger zu schauen, weil es bei denen heftiger knalle. Wie heftig, bewiesen Jeff Ogle (Gesang), Mo Heidrich (Produktion) und Stefan Bielesch (Drums) Freitagabend. Die Transmitter- „Soundwumme“ walzte in Cramme mit ihrer perfekten Mixtur aus Elektro-Rock, heftigen Beats und einer Videoshow über den Platz, dass es vor der Bühne kein Halten mehr gab.

Für eine ähnliche Stimmung sorgten am Samstag die Schweden „Gain Eleven“. Die 2016er Gewinner des weltgrößten Bandcontestes Emergenza spielen inzwischen auf den großen Festivalbühnen und Touren durch Europa. Das Blauhemdtrio stand durchweg auf dem Gas. Sänger David Flogmann, Gitarrist Vidar Solli und Drummer Hannes Liljedahl treiben das Publikum mit irrsinnig schnellen Partyriffs, knackharten Drums und flotten Texten vor sich her. Mehr Tempo geht in der hohen Qualität nicht. Lautstark fordert das schwitzende und tanzende Publikum Zugabe und bekommt sie.

Zu den übrigen Bands: Limelight Fire waren mit ihrem perfekten Zusammenspiel, der souligen Frauenstimme und des melodischen Metals ein echter Gewinn. Das war über eine Stunde Frauenpower pur auf der Bühne. Ebenfalls vom Publikum gefeiert wurden die Ulmer Hiphopper „Qunstwerk“. Sie waren bereits vor zwei Jahren zu Gast in Cramme und brachten ihr Publikum zum Festivalabschluss noch einmal ordentlich zum Tanzen. Herzlichen Glückwunsch nach Cramme und weiter so!.

Fette Geburtstagssause beim 25. Rockharz-Festival

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